Datenquellen

Welche Quellen ein Outpost anbindet, welche meinGPT direkt anbindet, und wie eine Verbindung zustande kommt.

Eine Datenquelle entsteht immer in meinGPT: dort bekommt sie einen Namen, Berechtigungen und eine Freigabestufe. Wo ihre Dokumente liegen, entscheidet sich danach — und für einen Teil der Quellen ist die Antwort „auf einem Rechner bei euch“, und genau dafür gibt es den Outpost.

Wer holt die Dateien?

QuellenWo konfiguriert
meinGPT direktSharePoint, OneDrive, Google Drive, Confluence, S3, WebDAV, Web-CrawlerVollständig in meinGPT. Kein eigener Rechner nötig.
Nur über einen OutpostOrdner auf einem Rechner, SMB-Freigaben, IMAP-Postfächer, Datenbanken und lokale MCP-ServerDatenquelle in meinGPT, Verknüpfung im Outpost

Im Standardfall braucht ihr keinen Outpost

Wenn eure Dokumente in SharePoint oder Google Drive liegen, bindet meinGPT sie direkt an. Ein Outpost lohnt sich, wenn Dateien oder Systeme das Haus nicht verlassen sollen oder aus der Cloud gar nicht erreichbar sind — ein Netzlaufwerk und eine Datenbank im eigenen Netz sind es nicht.

So kommt eine Outpost-Quelle zustande

Zwei Hälften an zwei Orten, in dieser Reihenfolge:

  1. In meinGPT: Datenquelle anlegen — Typ Andere für einen Ordner, Typ SMB für eine Freigabe. Daraus entsteht eine Datenquellen-ID.
  2. Im Outpost: Reiter DatenDatenquelle hinzufügen. Die ID einfügen und angeben, wo auf diesem Rechner die Dokumente liegen.

Im Outpost gibt es keinen Knopf, der eine Datenquelle erzeugt. Sucht ihr ihn, fehlt Schritt 1.

Der Dialog im Outpost bietet als Quellentyp Andere, SMB, S3-Speicher, WebDAV, Web Crawler und IMAP an. Die drei mittleren sind auch von meinGPT aus erreichbar — sie über den Outpost zu führen ist nur dann richtig, wenn der Dienst aus dem Internet nicht erreichbar ist, etwa ein internes MinIO oder eine Nextcloud im eigenen Netz.

Quellen im Detail

Was bei jeder Quelle gleich ist

  1. Der Outpost holt die Dateien in seinen Arbeitsbereich auf diesem Rechner.
  2. Er extrahiert Text, teilt ihn in Abschnitte, kodiert sie und legt sie im Suchverzeichnis ab.
  3. Spätere Läufe verarbeiten nur, was sich geändert hat.
  4. Was er nicht lesen kann, überspringt er — und protokolliert es nach Dateiendung im Reiter Index.

Punkt 4 ist der, den man im Blick behalten muss: eine übersprungene Datei ist nicht auffindbar, und die Suche sagt das niemandem. → Konsole & Betrieb

Berechtigungen entstehen in meinGPT, nicht im Dateisystem

Datei-, NTFS-, AD- und POSIX-Rechte werden nicht in den Index übernommen. Wer eine Datenquelle in meinGPT sehen darf, findet alles darin. Die Aufteilung in Datenquellen ist euer Berechtigungsmodell.

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