Ordner auf diesem Rechner
Einen lokalen Ordner oder ein gemountetes Netzlaufwerk mit einer meinGPT-Datenquelle verbinden.
Das ist der häufigste Fall und der, für den es den Outpost gibt: ein Ordner liegt auf dem Rechner (oder ist dort als Laufwerk gemountet), und meinGPT soll darin suchen können, ohne dass die Dateien das Haus verlassen.
Nur mit einem eigenen Outpost
Ordner auf einem Rechner kann nur ein Outpost lesen. Ohne eigenen Outpost gibt es diesen Quellentyp nicht — dann bindet ihr eure Ablage in meinGPT direkt an (SharePoint, Google Drive, S3 …).
Es sind zwei Schritte, an zwei Orten
Die Verbindung entsteht aus zwei Hälften, und die Reihenfolge ist nicht beliebig:
| Wo | Was | |
|---|---|---|
| 1 | In meinGPT | Datenquelle vom Typ Andere anlegen — Name, Berechtigungen, Freigabestufe. Daraus bekommt sie eine Datenquellen-ID. |
| 2 | Im Outpost | Diese ID mit einem Ordnerpfad auf diesem Rechner verknüpfen. |
Die Datenquelle in meinGPT weiß nicht, wo der Ordner liegt — das steht nur auf dem Outpost-Rechner. Der Outpost weiß nicht, wer suchen darf — das steht nur in meinGPT.
Datenquelle in meinGPT anlegen
Datenquellen → neue Datenquelle → Andere. Vergebt einen Namen, den die Leute später im Chat wiedererkennen, und setzt die Berechtigungen.
Kopiert dann die Datenquellen-ID — eine ca. 25 Zeichen lange Zeichenkette wie cm4u4ovte000108lbfzv695kn. Im Outpost steht als Hinweis unter dem Feld genau der Weg dorthin: meinGPT → Datenquellen → deine Datenquelle.
Im Outpost verbinden
Reiter Daten → Datenquelle hinzufügen → Andere.

Zwei Felder:
| Feld | Was hinein gehört |
|---|---|
| Datenquellen-ID | Die ID aus Schritt 1. |
| Ordnerpfad | Ein absoluter Pfad auf diesem Rechner — C:\Daten\Angebote oder /srv/dokumente. Ordner wählen öffnet den Dateidialog des Betriebssystems. |
Speichern legt die Quelle an; sie erscheint als Karte in der Liste Quellen.
Indexieren lassen
Läuft der Outpost, beginnt der Abgleich von selbst. Sync auf der Karte stößt ihn sofort an.
Steht die Statusleiste unten auf Gestoppt, passiert nichts — dann erst Start. Den Fortschritt zeigt der Reiter Index.
Netzlaufwerke
Ein Netzlaufwerk geht als lokaler Ordner, wenn es aus Sicht des Outpost-Prozesses dauerhaft gemountet ist:
- Windows: ein UNC-Pfad (
\\server\freigabe\ordner) oder ein verbundenes Laufwerk. Achtung: verbundene Laufwerksbuchstaben gelten pro Benutzersitzung. Läuft der Outpost unter einem anderen Konto, sieht erZ:\nicht — nehmt dann den UNC-Pfad oder den Quellentyp SMB. - Linux: ein Mountpoint aus
/etc/fstab, der den Neustart übersteht.
Der Ordner muss lesbar sein für das Konto, unter dem der Outpost läuft. Schreibrechte braucht er nicht — gebt ihm auch keine.
Was gelesen wird, und was nicht
Der Outpost liest den Ordner einschließlich Unterordnern und erkennt bei späteren Läufen neue, geänderte und gelöschte Dateien.
Was er nicht verarbeiten kann, überspringt er — und das ist der Punkt, der über die Antwortqualität entscheidet. Der Reiter Index zeigt unter Übersprungen nach Typ, welche Dateiendungen betroffen sind:

Typische große Balken und was sie bedeuten:
.zip— Archive werden nicht ausgepackt. Liegt das Angebot in einem ZIP, findet es niemand..msg— einzeln exportierte Outlook-Mails. Für Postfächer gibt es IMAP.ohne Endung,.exe,.dll,.pyc— kein Text drin, korrekt übersprungen.- Bilder und Videos — kein Text, der ohne Weiteres extrahierbar ist.
Ein Ordner, den ihr freigebt, ist für alle offen, die die Datenquelle sehen
Datei- und Verzeichnisrechte wandern nicht mit. Wer diese Datenquelle in meinGPT sehen darf, findet jedes Dokument darin — auch jemand, der den Ordner im Explorer nicht öffnen könnte. Prüft das vor der Freigabe, nicht danach.
Wenn nichts indexiert wird
- Statusleiste: steht dort
Läuft? Sonst Start. - Reiter Daten: zeigt die Karte den Pfad, den ihr erwartet? Ein Tippfehler wird hier nicht gemeldet — der Ordner wird einfach nicht gefunden.
- Reiter Logs, Filter Ingest: ein nicht lesbarer Ordner sieht in den Protokollen genauso aus wie ein leerer, aber der Grund steht dort.
- Reiter Index: sind alle Dateien unter Übersprungen gelandet, ist es kein Zugriffsproblem, sondern ein Formatproblem.