Konsole & Betrieb

Die sechs Reiter der Outpost-Konsole: prüfen, dass es funktioniert, im Betrieb nachsehen, und dem Support geben, was er braucht.

Der Outpost hat keine Weboberfläche und keine Kommandozeile, die ihr im Alltag braucht. Alles, was es zu prüfen und zu bedienen gibt, steht im Fenster der Anwendung auf dem Rechner selbst — sechs Reiter, und jeder beantwortet genau eine Frage.

ReiterDie Frage, die er beantwortet
StatusLäuft es, was stellt es bereit, was tut es gerade?
DatenWelche Ordner und Dienste stellt dieser Rechner bereit?
IndexWas ist indexiert — und findet eine Suche es?
VerbindungErreicht dieser Rechner meinGPT?
LogsWas hat der Outpost ausgegeben?
SystemWelche Maschine ist das, und wie bekomme ich Hilfe?

Zwei Leisten umschließen sie: oben die Reiter, unten eine Statusleiste, die immer sichtbar bleibt — Prozesszustand mit Start/Stopp, der Tunnel, und der Fortschritt des Indexierens. Die drei Werte gelten auf jedem Reiter, deshalb stehen sie dort und nicht auf einer Seite.

Prüfen, dass es funktioniert

Es gibt keinen Health-Endpoint, den ihr aufrufen müsst, und keine URL, die ihr im Browser öffnet. Die Prüfung nach der Einrichtung sind drei Blicke:

  1. Statusleiste unten links — steht dort Läuft mit einer Portnummer, läuft der Server. Steht dort Gestoppt, ist nichts auffindbar; drückt Start.
  2. Reiter Verbindung → Prüfung starten — sechs Einzelprüfungen von DNS bis Systemuhr. Alles grün heißt: dieser Rechner erreicht meinGPT.
  3. Reiter Index — steigt die Zahl der indexierten Dokumente, arbeitet der Outpost. Steht sie auf 0 und der Reiter Daten zeigt eine Quelle, stimmt etwas mit Pfad oder Berechtigung nicht — dann in die Logs.

Danach ist die ehrlichste Prüfung eine Frage in meinGPT, deren Antwort nur in einem der freigegebenen Dokumente stehen kann.

Status — läuft es, und was tut es gerade?

Der Reiter Status mit dem Verbindungszustand, den Dokumenten je Quelle und der Statusleiste

Der Reiter berichtet Zustand, er ist kein Inhaltsverzeichnis. Oben, ob der Tunnel zu meinGPT steht und gegen welche Instanz; darunter, wie viele Dokumente aus wie vielen Quellen indexiert sind und wie viele Dienste verbunden sind. Läuft gerade ein Indexierungslauf, steht hier der Fortschritt mit einer Restdauer.

„Verbunden“ und „läuft“ sind zwei verschiedene Aussagen

Direkt nach der Einrichtung meldet der Status meinGPT verbunden — die Kopplung steht — während die Statusleiste unten Gestoppt zeigt. Beides ist wahr und zusammen bedeutet es: meinGPT kennt diesen Outpost, aber er beantwortet nichts. Der Zustand, auf den es ankommt, ist der in der Statusleiste.

Hält der Outpost das Indexieren an, weil die Platte voll läuft, erscheint hier eine rote Karte mit dem freien Platz, dem konfigurierten Minimum und der Zahl der abgewiesenen Dateien. Die Statusleiste färbt sich mit, die Erklärung bleibt aber auf dieser Seite — eine 32 Pixel hohe Leiste kann keine Anleitung tragen.

Daten — was stellt dieser Rechner bereit?

Zwei Listen auf einer Seite. Quellen sind die Ordner und Freigaben, die indexiert werden; jede Karte zeigt den Pfad, die verknüpfte Datenquellen-ID, den Stand und einen Sync-Knopf für einen sofortigen Abgleich. Dienste sind Datenbanken und lokale MCP-Server.

  • Alle syncen stößt einen Abgleich über alle Quellen an. Nützlich, nachdem sich auf der Freigabe viel geändert hat.
  • Entfernen löst die Verknüpfung und den Index dieser Quelle. Eure Originaldateien bleiben unangetastet — der Outpost hält nur ein abgeleitetes Verzeichnis.
  • Ist der Outpost gestoppt, sagt es die Liste über den Karten: die Zahlen können dann nicht aktuell sein.

Ein neu angelegter Dienst steht zunächst auf Wird erstellt, bis meinGPT ihn registriert hat.

Index — ist es auffindbar?

Hier steht, was aus euren Dateien geworden ist. Erst die Zahlen — indexiert, Fehler, nicht auffindbar, Vektorabdeckung — dann die Erklärung, wie sie zu lesen sind.

Wichtiger als jede Zahl ist die Karte Übersprungen nach Typ:

Der Reiter Index mit der Karte „Übersprungen nach Typ“ und den Balken je Dateiendung

Übersprungene Dateien sind nicht indexiert und werden nie gefunden. Das ist der häufigste Grund dafür, dass jemand die KI für schlecht hält: das Angebot lag in einem ZIP, die Korrespondenz in .msg-Dateien. Die Balken sind nach Dateiendung gruppiert, nicht nach Grund — „zu groß“, „unbekanntes Format“ und „kein Zugriff“ landen im selben Balken.

Zwei Zählungen, die ein Neustart zurücksetzt

Die Übersprungen-Zählung und der Durchsatz pro Minute leben im Outpost-Prozess. Nach einem Neustart stehen sie auf 0, bis der nächste Abgleich läuft — sie sind eine Momentaufnahme des laufenden Betriebs, keine Historie. Der Outpost speichert keinen Verlauf.

Am Ende des Reiters steht, wie kodiert wird: das integrierte Offline-Modell oder ein eigener Endpoint. Das ist die einzige Stellschraube am Indexieren, die es zu drehen gibt — Details unter Embedding-Modelle.

Verbindung — die Netzwerkprüfung

Der Reiter Verbindung nach einem Prüflauf: sechs bestandene Prüfungen und die Tabelle der Netzwerkfreigaben

Prüfung starten läuft die Kette entlang, die eine Kopplung braucht: Proxy, DNS, TCP, TLS, ob meinGPT antwortet, und die Systemuhr. Scheitert eine Prüfung, nennt sie die Ursache und was dagegen zu tun ist — bei einem aufgebrochenen TLS auch den Namen der Instanz, die es aufbricht.

Darunter die Tabelle Netzwerkfreigaben mit Kopieren: Host, Port, Protokoll und Zweck, so wie ihr sie der IT geben könnt. Nur ausgehend, keine eingehenden Ports.

Bricht euer Netz TLS mit einem eigenen Stammzertifikat auf, wählt ihr es auf dieser Seite unter Eigenes Zertifikat aus → Eigenes Stammzertifikat.

Logs — was hat es ausgegeben?

Die Ausgabe der Prozesse, die der Outpost startet, gefiltert nach API und Ingest, mit Kopieren und Im Explorer zeigen. Der Text ist markierbar.

Logs sind ungefiltert

Protokollzeilen enthalten Dateinamen und Pfade aus euren Quellen. Wenn ihr etwas an den Support schickt, nehmt das Diagnose-Paket aus dem Reiter System — dort sind Geheimnisse und Dokumentinhalte entfernt.

System — welche Maschine, und wie bekomme ich Hilfe?

Der Reiter System mit Version, Hardware, Pfaden und dem Diagnose-Export

Version und Update-Zustand, Hardware und freier Platz, die Betriebsart, und die zwei Pfade, nach denen der Support als erstes fragt: die Konfigurationsdatei und der Datenordner. Beide liegen im Anwendungsdatenverzeichnis des Benutzers, unter dem der Outpost läuft.

Diagnose-Export schreibt ein bereinigtes ZIP — Konfiguration ohne Geheimnisse, Protokolle, Systemangaben, keine Dokumentinhalte. Das ist die Datei, die ein Supportfall braucht.

Am Fuß der Seite stehen die Geräteeinstellungen: erneut koppeln, Embeddings ändern, den Assistenten noch einmal durchlaufen, Sprache, Erscheinungsbild — und, abgesetzt und rot umrandet, Kopplung lösen.

Updates

Der Outpost aktualisiert sich selbst. Er prüft gegen ein Ed25519-signiertes Manifest und zusätzlich die Prüfsumme der einzelnen Datei; der Reiter System zeigt den Zustand („aktuell“, „lädt“, „neu verfügbar“). Es gibt keinen manuellen Update-Schritt und kein Paketrepository, das ihr pflegen müsst.

Weil die Datenbank in der Anwendung steckt, bringt ein Update auch deren Schemaänderungen mit. Nach einem Update lohnt ein Blick in die Statusleiste: läuft der Prozess wieder, ist das Update durch.

Backups — was hier zu sichern ist

Nichts. Das ist die ganze Antwort, und sie ist gewollt:

  • Der Outpost hält keine Originaldaten. Alles, was er speichert, ist ein abgeleiteter Index eurer eigenen Ordner, Freigaben und Postfächer. Die Originale sichert ihr, wo sie liegen — das war vor dem Outpost eure Aufgabe und ist es danach.
  • Das Suchverzeichnis liegt im Datenordner der Anwendung (Reiter System, Datenordner). Es ist neu erzeugbar: koppeln, Quellen verbinden, indexieren lassen.
  • Die Zugangsdaten sind nicht sicherungspflichtig. Geht der Rechner verloren, legt ihr in meinGPT einen neuen Koppelcode aus und koppelt neu; den alten Zugang entzieht ihr in meinGPT.

Der Wiederaufbau kostet also die Zeit eines vollständigen Indexierungslaufs, keine Datenwiederherstellung. Was ihr stattdessen dokumentieren solltet: welcher Pfad zu welcher Datenquellen-ID gehört. Das ist die einzige Information, die nur auf diesem Rechner steht — der Reiter Daten zeigt sie auf jeder Quellenkarte.

Ein Snapshot der VM ist trotzdem kein Fehler

Läuft der Outpost in einer VM, die euer Backup ohnehin mitnimmt, spricht nichts dagegen. Nur planen müsst ihr nichts: es gibt keinen Dump, der zu einem konsistenten Zeitpunkt gezogen werden muss, und keine Reihenfolge beim Zurückspielen.

Wenn der Rechner neu startet

Nach einem Neustart des Betriebssystems startet der Outpost nicht von sich aus. Bis jemand das Fenster öffnet und Start drückt, fehlen seine Quellen in den Antworten — und in meinGPT sieht das aus wie ein Ausfall, weil dort niemand am Rechner sitzt.

Auf einem Server, der durchlaufen soll, plant das ein: entweder jemand prüft nach einem Wartungsfenster die Statusleiste, oder ihr sprecht uns an (enterprise@meingpt.com), damit wir den Start beim Anmelden für euren Fall einrichten.

Hilfe

Für alles andere: Diagnose-Paket aus dem Reiter System exportieren und an enterprise@meingpt.com schicken. Es enthält, was wir zur Diagnose brauchen, und nichts aus euren Dokumenten.

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