Überblick
Integration mit der Make-Plattform für erweiterte Workflow-Automatisierung
Hinweis
Die Make-Integration ermöglicht Dir, meinGPT mit Make-Workflows zu verbinden und in beide Richtungen zu orchestrieren.
Zwei zentrale No-Code-Interaktionsmodi
1. No-Code-Tool -> meinGPT
No-Code-Tools wie Make, n8n oder Power Automate greifen auf meinGPT zu, um z. B.:
- Assistenten auszuführen
- Workflows zu starten
- Ergebnisse aus Chats/Automationen weiterzuverarbeiten
Assistenten mit Dateianhang ausführen
Um einen Assistenten per API auszulösen und dabei eine Datei zu übergeben, ruft dein No-Code-Tool POST /assistants/v1/{assistantId}/run als multipart/form-data-Request auf:
messages- die Nachricht(en) als JSON-Stringfiles- die Datei(en) als Binärdaten (max. 50 MB pro Datei, max. 10 Dateien)
Details und ein vollständiges Beispiel findest du in der API-Referenz für Assistenten.
meinGPT macht die angehängten Dateien dem Assistenten auf zwei Wegen zugänglich:
- Vollständiger Inline-Inhalt: Bei textbasierten Formaten (JSON, CSV, Klartext, XML, YAML) wird der komplette Dateiinhalt in den Kontext des Assistenten eingefügt - unabhängig von der Dateigröße.
- Document-Engine-Abruf: Zusätzlich wird dem Assistenten mitgeteilt, dass die Datei in der Document Engine liegt und über ein Werkzeug abgerufen werden kann. Dieser Rückfallweg funktioniert nur, wenn beim Assistenten Code-Sandbox als Werkzeug aktiviert ist.
Hinweis
Für Assistenten, die große Datei-Anhänge über Automatisierungen wie Make, n8n oder Power Automate verarbeiten, aktiviere Code-Sandbox beim Assistenten - auch wenn er keinen Code ausführen soll. So hat das Modell einen funktionierenden Rückfallweg, falls der Inline-Inhalt einmal nicht ausreicht.
Nicht-textbasierte Formate (Bilder, PDFs, Office-Dokumente) folgen dem gleichen nativen Datei-Handling wie in Code-Sandbox beschrieben - binde Code-Sandbox an den Assistenten, wenn die Automatisierung diese Formate verarbeiten soll.
2. meinGPT -> No-Code-Tool
No-Code-Tools stellen selbst Werkzeuge bereit, die dann von Assistenten genutzt werden können, z. B.:
- Aktionen in Drittsystemen auslösen
- Prozesse über No-Code-Szenarien orchestrieren
- Datenflüsse als Tool-Calls für Assistenten verfügbar machen
Downloadbare Dateien aus Assistenten in Make zurückgeben
Wenn Make einen meinGPT-Assistenten über die API aufruft, kann der Assistent downloadbare Dateien zurückgeben, sofern er die Datei-Werkzeuge der Code-Sandbox nutzt. Das ist getrennt von der Make-MCP-Variante, bei der ein Assistent Make selbst als Werkzeug aufruft.
So nutzt Du Datei-Downloads in einem Make-Szenario:
- Aktiviere Code-Sandbox beim Assistenten.
- Bitte den Assistenten im Prompt oder im Make-Modul-Input ausdrücklich um eine downloadbare Datei, z. B.: "Analysiere die angehängte Excel-Datei und gib eine downloadbare CSV-Zusammenfassung zurück."
- Rufe
POST /api/assistants/v1/{assistantId}/runaus Make auf, optional mit hochgeladenenfiles. - Lies im Response das Feld
files. Wenn der Assistent eine Sandbox-Datei exportiert hat, steht die erste Datei unterfiles[0].downloadUrl. - Verwende
files[0].downloadUrlin Makes HTTP-Modul Get a file oder direkt in einem nachgelagerten Make-Feld, das eine Datei-URL akzeptiert.
Wenn der Assistent nur mit Text antwortet, wird files als leeres Array zurückgegeben. meinGPT erstellt aus dem finalen Text nicht automatisch ein Dokument; der Assistent muss die Datei über die Code-Sandbox exportieren.