Zugriff auf Microsoft 365-Dienste (Outlook, Kalender, Teams, SharePoint, OneDrive) in MeinGPT
„Microsoft 365" bündelt auf dieser Seite vier eigenständige Konnektoren, die Du unabhängig voneinander aktivierst: Microsoft Outlook (E-Mail und Kalender in einem Konnektor), Microsoft Teams, SharePoint und OneDrive. Es gibt keinen einzelnen „Microsoft 365"-Schalter — Du wählst pro Assistent oder Chat gezielt die Konnektoren aus, die Du brauchst. Outlook unterstützt dabei auch Schreibaktionen (E-Mails senden, Termine verwalten); Teams, SharePoint und OneDrive sind reiner Lesezugriff.
Suchst Du das Outlook-Add-in (läuft direkt in Outlook, nicht in MeinGPT)? Siehe Outlook-Add-in.
Die Ausführung erfolgt im Nutzerkontext: Tool Calls laufen mit den Rechten des angemeldeten Users. Dadurch bleiben tenant-, gruppen- und ressourcenspezifische Berechtigungen aus Microsoft 365 erhalten.
Jeder der vier Konnektoren verbindet sich einzeln per OAuth mit Deinem Microsoft-Konto und erscheint einzeln unter Verbindungen. Mit den aktivierten Konnektoren kannst Du:
Microsoft Outlook (E-Mail und Kalender):
E-Mails aus verschiedenen Ordnern auflisten und lesen
Vollständige E-Mail-Inhalte abrufen
Nach E-Mails suchen
Entwürfe erstellen und bearbeiten, E-Mails senden und löschen
Kalenderereignisse für beliebige Zeiträume anzeigen
Detaillierte Informationen zu bestimmten Terminen abrufen
Meeting-Organisatoren und Teilnehmer einsehen
Termine erstellen, ändern und absagen
Teilnehmer einladen (dabei werden Benachrichtigungen verschickt)
Microsoft Teams:
Deine Chat-Unterhaltungen auflisten
Nachrichten aus bestimmten Chats und Kanälen lesen und durchsuchen
Sehen, wer an Unterhaltungen teilgenommen hat
SharePoint:
SharePoint-Sites auflisten
Dateien und Ordner in SharePoint-Dokumentbibliotheken auflisten
SharePoint-Seiten auflisten und deren vollständigen Inhalt abrufen
Inhalte über die Microsoft Graph Search API durchsuchen
Ausgewählte Dateien in den Chat laden
OneDrive:
Dateien und Ordner in Deinem persönlichen OneDrive for Business auflisten
Jeder der vier Konnektoren nutzt OAuth-Authentifizierung, sodass keine manuelle API-Key-Konfiguration erforderlich ist.
Bevor ein Konnektor im Assistenten-Editor oder im „+"-Menü im Chat überhaupt auswählbar ist, muss er auf Organisationsebene freigegeben sein. Ist die Tool-Verfügbarkeit auf „Nur Genehmigte" eingestellt, muss ein Admin den jeweiligen Microsoft-365-Konnektor (Outlook, Teams, SharePoint, OneDrive einzeln) dort zunächst freischalten – neue Konnektoren werden nie automatisch aktiviert. Erst danach erscheint der Konnektor in Schritt 1 unten. Mehr dazu: Tool-Zugriffsrichtlinien.
Konnektor(en) aktivieren: Wähle im Assistenten-Editor unter den Konnektoren die gewünschten Microsoft-365-Tools aus — Outlook, Teams, SharePoint und OneDrive lassen sich unabhängig voneinander aktivieren, Du brauchst nur die, die Du tatsächlich nutzt. Alternativ aktivierst Du einen einzelnen Konnektor direkt in einem Chat über das „+"-Menü.
Authentifizierung: Beim ersten Verwenden eines Konnektors wirst Du automatisch zu Microsoft weitergeleitet. Da jeder Konnektor eine eigene Verbindung ist, autorisierst Du Outlook, Teams, SharePoint und OneDrive jeweils einzeln, beim jeweils ersten Verwenden.
Konto auswählen: Wähle Dein Geschäfts-, Schul- oder Uni-Konto aus (persönliche Microsoft-Konten werden nicht unterstützt).
Berechtigungen bestätigen: Überprüfe und akzeptiere die für den jeweiligen Konnektor angeforderten Berechtigungen, zum Beispiel:
Outlook: E-Mails lesen, senden und verwalten; Kalender und Termine ansehen und verwalten
Teams: Teams-Chats und Kanal-Nachrichten lesen
SharePoint: auf SharePoint-Dateien und -Seiten zugreifen (lesend)
OneDrive: auf OneDrive-Dateien zugreifen (lesend)
Fertig: Nach erfolgreicher Authentifizierung eines Konnektors kannst Du sofort mit diesem Dienst arbeiten
Ein geteiltes (Shared) oder Dir delegiertes Postfach richtest Du nicht über das Microsoft-365-Tool im Assistenten ein, sondern einmalig in Deinen eigenen Kontoeinstellungen:
Öffne Kontoeinstellungen → Verbindungen.
Suche den Eintrag Microsoft Outlook und klicke auf Konfiguration. Dieser Eintrag erscheint erst, nachdem Du Dein persönliches Postfach wie oben beschrieben verbunden hast.
Trage die Adresse des geteilten Postfachs im Feld „Shared Mailbox Email" ein und klicke auf Speichern. MeinGPT bestätigt das Speichern mit der Meldung „Konfiguration gespeichert" oben rechts.
Achtung
Das Feld „Shared Mailbox Email" gehört nicht zum Zahnrad-Symbol-Menü eines einzelnen Assistenten (das steuert nur, welche Aktionen ein Assistent nutzen darf – siehe „Schreibrechte prüfen" unten) und auch nicht zur Microsoft-Anmeldemaske selbst. Gib die Adresse des geteilten Postfachs nicht bei der Microsoft-Kontoauswahl ein – dort meldest Du Dich immer mit Deinem eigenen Konto an. Geteilte Postfächer haben in der Regel keine eigene interaktive Anmeldung, sodass ein solcher Versuch kommentarlos fehlschlägt.
Diese Einstellung gilt für alle Assistenten, die Deine verbundene Microsoft-Outlook-Verbindung nutzen – nicht nur für einen einzelnen Assistenten. Wenn mehrere Kolleginnen und Kollegen über einen gemeinsam genutzten Assistenten auf dasselbe Postfach zugreifen sollen, muss jede Person die eigene Microsoft-Verbindung mit denselben Angaben einrichten. Welche Aktionen (Lesen, Entwürfe, Löschen) der Assistent für dieses Postfach nutzen darf, legst Du weiterhin in dessen Funktionseinstellungen fest (siehe unten).
Bei manchen Microsoft-Tenants ist für die Nutzung dieser Integration eine Administratoreinwilligung erforderlich, bevor Mitarbeitende sich verbinden können. Das ist normal und kein Fehler.
Wichtig: Diese Einwilligung kann in zwei getrennten Runden anfallen:
Basis-Einwilligung (Anmeldung, grundlegender Profilzugriff) — wird oft schon bei der initialen Einrichtung der MeinGPT-App in Eurem Tenant erteilt.
Zusätzliche Einwilligung für die Berechtigungen des jeweiligen Konnektors (z. B. Postfach und Kalender bei Outlook, Dateien bei SharePoint und OneDrive) — MeinGPT fordert diese Berechtigungen erst an, wenn jemand den Konnektor zum ersten Mal verbindet und den Microsoft-Anmeldebildschirm durchläuft. Erhält ein Nutzer dabei die Meldung „Administratorgenehmigung erforderlich", muss ein Tenant-Admin diese zweite Runde freigeben.
So erteilst Du die Freigabe für die ganze Organisation: Melde Dich in MeinGPT an, verbinde den betreffenden Konnektor und wähle im Microsoft-Dialog ein Konto mit Admin-Rolle in Entra ID. Hake auf dem Berechtigungsbildschirm vor dem Akzeptieren „Im Namen Ihrer Organisation zustimmen" an. Wiederhole das für jeden Microsoft-Konnektor, den Eure Organisation nutzt. Danach können sich die übrigen Nutzer in der Regel ohne Admin-Genehmigung verbinden.
Schreibaktionen wie Entwürfe erstellen oder E-Mails senden gibt es ausschließlich im Outlook-Konnektor (Teams, SharePoint und OneDrive sind rein lesend). Die Berechtigungen aus Schritt 4 legen fest, was Microsoft grundsätzlich erlaubt. Ob Dein Assistent diese Schreibaktionen tatsächlich ausführen darf, wird zusätzlich an zwei Stellen gesteuert:
Konnektoren-Konfiguration: Outlook → Zahnrad-Symbol → Tab Funktionen. Aktiviere dort in der Gruppe Schreiben die benötigten Methoden (z. B. Entwurf erstellen, E-Mail senden) und speichere den Assistenten.
Settings → Wissen & Integrationen → Konnektoren (Admin): Die globale Methoden-Policy muss auf „Abrufen & ändern" oder „Vollzugriff" stehen (oder bei „Pro Tool festlegen" die jeweilige Methode einzeln freigegeben sein) — bei „Nur abrufen" bleiben Schreibaktionen für alle Nutzer:innen der Organisation gesperrt, unabhängig von der Auswahl im Assistenten.
Wenn eine dieser beiden Einstellungen fehlt, zeigt MeinGPT die Verbindung trotzdem als „aktiv" an - die Schreibaktion schlägt dann aber mit einer Fehlermeldung fehl.
"Zeige mir die letzten 10 E-Mails aus meinem Posteingang"
"Liste alle E-Mails aus dem Ordner 'Gesendet'"
"Finde E-Mails im Papierkorb"
"Zeige archivierte E-Mails"
Verfügbare Ordner:
Posteingang
Gesendete Elemente
Entwürfe
Gelöschte Elemente
Junk-E-Mail
Postausgang
Archiv
Hinweis: „Archiv" bezieht sich auf den Archiv-Ordner innerhalb Deines primären Postfachs (der Ordner, den Du z. B. über die Archivieren-Aktion in Outlook erreichst), nicht auf das separate Online-Archiv (In-Place-Archiv, auch „Archivpostfach" genannt), das manche Organisationen für ältere E-Mails einrichten. Der Outlook-Connector kann nicht auf das Online-Archiv-Postfach zugreifen – siehe Einschränkungen weiter unten.
"Zeige mir den Inhalt der E-Mail mit ID xyz123"
"Lies die Details der neuesten E-Mail"
Das zeigt Nachrichtentext und Metadaten der E-Mail, aber nicht den Inhalt eventueller Anhänge — um den Inhalt eines Anhangs zu lesen, lade ihn explizit in den Chat (siehe Einschränkungen unten).
"Was steht heute in meinem Kalender?"
"Was sind meine Termine zwischen dem 15. und 20. März?"
Limitierung: Eine Anfrage wie "Zeige mir alle Termine für nächste Woche" funktioniert noch nicht zuverlässig, da die Modelle sich noch im Zeitrechnen schwer tun. Deshalb vorerst genaue Datumsangaben verwenden. Ausnahme ist immer das heutige Datum, das wird dem Modell automatisch übergeben.
Navigiere durch Deine SharePoint-Dokumentbibliotheken:
"Liste alle Dateien im Hauptordner auf"
"Zeige mir die Dateien im Ordner /Documents/Projects"
"Was ist im Marketing-Ordner?"
"Liste Dateien mit Details wie Größe und Änderungsdatum"
Durchsuche Dein persönliches OneDrive for Business:
"Liste alle Dateien in meinem OneDrive auf"
"Finde die Datei 'Angebot.docx' in meinem OneDrive"
"Zeige mir zuletzt geänderte Dateien mit Details wie Größe und Änderungsdatum"
Achtung
SharePoint und OneDrive sind rein lesend - sie finden Dateien und lesen Metadaten, können aber keine Dateien anlegen oder ändern. Einen "Speichern nach SharePoint/OneDrive"-Schritt direkt in MeinGPT gibt es nicht. Für ein automatisches Zurückschreiben brauchst Du eine Automatisierungs-Plattform wie Make: Du baust in MeinGPT einen Workflow, der den Output erzeugt, und ein Make-Szenario ruft diesen Workflow über die Workflow-API ab, holt sich das Ergebnis und legt es in SharePoint bzw. OneDrive ab - den Schreibvorgang übernimmt dabei Make, nicht MeinGPT.
Den größten Mehrwert bekommst Du, wenn mehrere aktivierte Konnektoren zusammenspielen:
"Zeige mir Details zum 14-Uhr-Meeting inklusive Teilnehmerliste und finde die zugehörigen E-Mails zum Kundentermin"
"Fasse die heutigen E-Mails aus dem Posteingang zusammen und entwirf Antworten auf die unbeantworteten"
"Was wurde im Projekt-Chat besprochen, und welche Dateien im Ordner /Documents/Q1-2024 gehören dazu?"
Standardmäßig kann der SharePoint-Connector auf alle SharePoint-Sites zugreifen, auf die der angemeldete Nutzer in Microsoft 365 selbst Zugriff hat. Willst Du einen Assistenten enger fassen — zum Beispiel, damit er nur eine bestimmte SharePoint-Site nutzt und keine andere Site desselben Tenants —, kannst Du das über die Scope-Einstellung „Restrict to Sites“ einschränken:
Öffne den Assistenten → Tool konfigurieren beim SharePoint-Connector → Tab Bereich
Wähle unter „Restrict to Sites“ eine oder mehrere SharePoint-Sites aus. Ist das Feld im Assistenten leer, gilt weiterhin die Einschränkung Deiner persönlichen Verbindung. Vollzugriff im Rahmen der Nutzer-Berechtigungen besteht nur, wenn auch dort keine Einschränkung gesetzt ist
Speichere den Assistenten
„Default Site“ ist keine Assistenten-Einstellung: Du legst sie einmalig in Deinen eigenen Kontoeinstellungen unter Verbindungen → SharePoint → Konfiguration fest. Diese Site wird verwendet, wenn im Chat keine Site explizit genannt wird, und gilt für alle Assistenten, die Deine SharePoint-Verbindung nutzen — nicht nur für einen einzelnen Assistenten.
Achtung
Die Einschränkung wirkt auf Ebene der SharePoint-Site, nicht auf Ebene eines Unterordners. Eine Site umfasst in der Regel mehrere Dokumentbibliotheken, Listen und Seiten — „Restrict to Sites“ lässt den Assistenten nur auf die ausgewählte(n) Site(s) zu, schränkt innerhalb einer Site aber keinen einzelnen Ordner oder keine einzelne Bibliothek weiter ein. Willst Du einem Assistenten wirklich nur ein bestimmtes Unterverzeichnis geben und sicherstellen, dass kein weiterer Inhalt aus demselben SharePoint eingebunden wird, nutze stattdessen eine Datenquelle mit SharePoint als Quelle und wähle dort gezielt den gewünschten Ordner — Unterordner werden automatisch mit einbezogen, alles außerhalb bleibt draußen.
Diese Restriktion gilt pro Assistent (Tab Bereich) und schränkt zusätzlich zur persönlichen Verbindungs-Einstellung ein - Letztere bleibt dabei immer die Obergrenze. Der OneDrive-Connector hat eine entsprechende, unabhängige Scope-Einstellung „Restrict to Folders“ auf demselben Tab. Einen „Default Folder“ für OneDrive legst Du — genau wie „Default Site“ für SharePoint — nicht pro Assistent fest, sondern einmalig in Deinen eigenen Kontoeinstellungen unter Verbindungen → OneDrive → Konfiguration; diese Einstellung gilt dann für alle Assistenten, die Deine OneDrive-Verbindung nutzen. Mehr zum allgemeinen Scope-Modell: Scope-Konfiguration für Tools.
Die Auswahl unter „Restrict to Folders“ zeigt nur die Ordner auf der obersten Ebene Deines OneDrive an. Ordner lassen sich dort nicht aufklappen, und wählst Du einen Ordner aus, sind automatisch alle seine Unterordner eingeschlossen. Soll ein Assistent nur einen bestimmten Unterordner nutzen, verschiebe diesen Ordner auf die oberste Ebene Deines OneDrive – dann erscheint er als eigener Eintrag in der Auswahl.
Bei älteren gespeicherten OneDrive-Ordnerauswahlen kann eine erneute Auswahl nötig sein, besonders bei geteilten Assistenten. Wähle die betroffenen Ordner erneut aus und speichere den Assistenten. Neue Auswahlen enthalten auch das zugehörige Laufwerk. Prüfe zusätzlich die persönliche Einschränkung unter Verbindungen, falls diese ebenfalls ältere Ordnerauswahlen enthält.
Zusätzlich zu den nativen Connectors kannst Du Microsoft-365-Inhalte in Data Pools indexieren, um große Datenmengen (z. B. umfangreiche SharePoint-Bestände) skalierbar zu durchsuchen.
Gut für großflächige Wissenssuche und RAG
Höhere Skalierbarkeit bei sehr großen Datenvolumina
Wichtig: Die nativen User-Level-Permissions der Connectors gelten in diesem Modus nicht automatisch
Teams, SharePoint und OneDrive nur lesend: Dort kannst Du suchen und lesen, aber nichts anlegen oder ändern (Schreibaktionen gibt es nur im Outlook-Konnektor)
Geteilte/delegierte Postfächer: Neben dem persönlichen Postfach unterstützt der Outlook-Connector ein geteiltes (Shared) oder delegiertes Postfach, das Du einmalig in Deinen eigenen Kontoeinstellungen unter Verbindungen → Microsoft Outlook → Konfiguration hinterlegst und das für alle Assistenten gilt, die Deine verbundene Microsoft-Outlook-Verbindung nutzen – nicht nur für einen einzelnen Assistenten. Wenn mehrere Kolleginnen und Kollegen über einen gemeinsam genutzten Assistenten auf dasselbe Postfach zugreifen sollen, muss jede Person die eigene Microsoft-Verbindung mit denselben Angaben einrichten. Das mit MeinGPT verbundene Microsoft-Konto benötigt dafür delegierten Zugriff auf das Zielpostfach, eingerichtet von Eurer IT- bzw. Exchange-Administration: Full Access (Graph-Berechtigung Mail.Read.Shared / Mail.ReadWrite.Shared) zum Lesen, Entwerfen und Löschen - das allein erlaubt kein Senden. Zum Senden ist zusätzlich Send-As oder Send on Behalf nötig (Graph-Berechtigung Mail.Send.Shared). Lasst die minimal nötige Kombination von Eurer Exchange-Administration prüfen. Das Löschen von E-Mails aus dem geteilten Postfach ist eine separate, zusätzlich zu aktivierende Einstellung. Assistenten-Läufe über die externe API nutzen die Outlook-Verbindung des Accounts, dem der API-Key gehört – inklusive des dort konfigurierten geteilten Postfachs.
Teams-Einschränkungen: Der Assistent kann Nachrichten in Chats und in einzelnen Kanälen durchsuchen und lesen (auf Anfrage im Chat, begrenzt auf einen Ausschnitt der neueren Nachrichten). Er kann keine Nachrichten in einen Kanal schreiben und nicht automatisch auf neue Kanal-Nachrichten reagieren.
Geschäftskonto erforderlich: Persönliche Microsoft-Konten werden nicht unterstützt
Online-Archiv (In-Place-Archiv) wird nicht unterstützt: Falls in Deiner Organisation Exchange Online Archiving aktiviert ist, kann der Outlook-Connector nicht auf E-Mails zugreifen, die in das separate Online-Archiv-Postfach verschoben wurden. Das liegt an der Schnittstelle, die Microsoft verbundenen Anwendungen zur Verfügung stellt, und betrifft jede Anwendung, die sich auf diesem Weg verbindet. Zugänglich ist ausschließlich Dein primäres Postfach – inklusive dessen eigenem „Archiv"-Ordner.
Berechtigungen: Zugriff nur auf freigegebene Ressourcen
Dateiinhalte: Such- und Listenergebnisse liefern nur Metadaten, keine Dateiinhalte — um den tatsächlichen Inhalt einer Datei zu lesen, lade sie explizit in den Chat (siehe Dateigrößen-Limit unten)
E-Mail-Anhänge: Der Assistent kann den Inhalt eines Anhangs auf ausdrückliche Anfrage in den Chat laden (z. B. „Lade den Anhang aus E-Mail xyz123 in den Chat", „Öffne den Anhang der E-Mail und fasse ihn zusammen" oder „Was steht in der PDF, die an dieser E-Mail hängt?"), aber immer nur für eine bereits identifizierte E-Mail und die dort ausgewählten Anhänge. Es gibt aktuell keine Funktion, die automatisch mehrere E-Mails nach Anhängen durchsucht und deren Inhalte lädt, und Links oder Dokumente, die nur im E-Mail-Text verlinkt sind (statt angehängt zu sein), werden nicht automatisch verfolgt oder geladen. Unterstützt werden Office-Dokumente (Word, Excel, PowerPoint, auch die älteren Formate), PDF- und Textdateien (u. a. TXT, Markdown, CSV, JSON, HTML, RTF); Bilddateien sowie Anhänge, die nur einen Cloud-Link enthalten (z. B. über SharePoint/OneDrive geteilte Dateien), werden nicht automatisch geladen.
Dateigröße beim Laden in den Chat: Das Laden einer SharePoint-/OneDrive-Datei direkt in einen Chat ist auf 20 MB begrenzt. Für größere Dateien richte die betreffende Bibliothek stattdessen als Datenquelle ein - darüber lassen sich auch deutlich größere Dateien durchsuchen und im Chat nutzen.
Benutzerdefinierte Metadaten: Nur Standard-Dateieigenschaften sind verfügbar (Größe, Erstellungs-/Änderungsdatum, Ersteller/Bearbeiter, MIME-Typ, Dateierweiterung). Benutzerdefinierte SharePoint-Spalten oder Content-Type-Metadatenfelder können nicht abgefragt oder gefiltert werden.
Große Postfach-Aufgaben und Kontextfenster: E-Mail-Listen, Suchergebnisse und gelesene E-Mail-Inhalte zählen zum Kontextfenster des Chats. Wer viele E-Mails auf einmal bearbeitet (z. B. mehrere hundert sortieren), kann die Fehlermeldung „Chat zu groß für das Modell" auslösen. Arbeite in kleineren Etappen (ein Ordner oder ein enger Zeitraum pro Chat) und starte für jede Etappe einen neuen Chat.
Rate-Limits: Entsprechend den Microsoft Graph API-Beschränkungen
Stelle sicher, dass Du ein Geschäfts- oder Schulkonto verwendest
Überprüfe, ob Dein Administrator die erforderlichen Berechtigungen erteilt hat (siehe Administratoreinwilligung oben — ggf. ist eine zweite Freigabe für die Berechtigungen des jeweiligen Konnektors nötig)
Kontaktiere Deinen IT-Administrator bei anhaltenden Problemen
Prüfe in den Outlook-Konnektor-Einstellungen im Tab Funktionen, ob die Methode zum Entwurf-Erstellen in der Gruppe Schreiben aktiviert ist.
Prüfe unter Settings → Wissen & Integrationen → Konnektoren, ob die globale Methoden-Policy nicht auf „Nur abrufen" steht.
Ein „aktiver" Connector-Status bedeutet nur, dass die Microsoft-Anmeldung erfolgreich war - er sagt nichts darüber aus, ob die Schreibaktion durch die beiden oben genannten Einstellungen freigegeben ist.
Speichere den Assistenten nach jeder Änderung erneut.
Für unterstützte Formate (Office-Dokumente, PDF, Text) kann der Assistent den Anhang lesen, muss dazu aber ausdrücklich angewiesen werden, ihn in den Chat zu laden — allgemeine Formulierungen wie „lies den Anhang" werden nicht immer als dieser Befehl erkannt.
Formuliere die Anfrage konkreter, z. B. „Lade den Anhang aus der E-Mail [Betreff/ID] in den Chat" oder „Öffne den PDF-Anhang dieser E-Mail und fasse ihn zusammen".
Stelle sicher, dass die E-Mail zuvor eindeutig identifiziert wurde (z. B. per ID oder Betreff) — der Assistent lädt nur Anhänge einer bereits identifizierten E-Mail.
Bilddateien und Anhänge, die nur einen Cloud-Link enthalten (z. B. über SharePoint/OneDrive geteilte Dateien), werden nicht automatisch geladen — hier bleibt der manuelle Upload nötig.
Das Feld für ein geteiltes Postfach heißt „Shared Mailbox Email" und liegt unter Kontoeinstellungen → Verbindungen → Microsoft Outlook → Konfiguration – nicht in der Microsoft-Anmeldemaske und nicht im Zahnrad-Symbol-Menü eines einzelnen Assistenten (siehe „Geteiltes oder delegiertes Postfach hinzufügen" oben).
Der Eintrag Konfiguration ist erst sichtbar, nachdem Dein persönliches Postfach erfolgreich verbunden wurde.
Nach dem Speichern zeigt MeinGPT oben rechts die Meldung „Konfiguration gespeichert" an. Bleibt diese Meldung aus, wurde das Formular nicht abgeschickt – prüfe, ob Du wirklich auf Speichern geklickt hast.
Das mit MeinGPT verbundene Konto benötigt zusätzlich delegierten Zugriff (mindestens Full Access) auf das Zielpostfach, eingerichtet von Eurer IT- bzw. Exchange-Administration – siehe Einschränkungen oben.
Prüfe im Entra Admin Center unter Enterprise-Anwendungen → MeinGPT → Berechtigungen, ob die Postfach-/Kalender-Berechtigungen (z. B. Mail.Read, Calendars.Read) bzw. für SharePoint Sites.Read.All und Files.Read.All als delegierte Berechtigungen mit „Einwilligung der Administrationsfachkraft" aufgeführt sind. Grüne Haken zeigt diese Seite grundsätzlich nicht an — fehlen sie, ist das kein Fehler.
Notiere die genaue Fehlermeldung bzw. den Code, den Microsoft beim gescheiterten Verbindungsversuch anzeigt (oft beginnend mit "AADSTS") — das hilft bei der weiteren Fehlersuche deutlich mehr als "Admin-Freigabe erforderlich" allein.
Stelle sicher, dass die betroffene Person beim Anmelden das richtige Arbeitskonto auswählt und kein privates Microsoft-Konto oder ein Konto einer anderen Organisation.
Achtung
Nutze nicht den Button „Administratorzustimmung für '[Organisation]' erteilen" im Entra Admin Center, um Konnektor-Berechtigungen zu erteilen oder zu reparieren. Er erteilt nur die fest in der MeinGPT-App-Registrierung hinterlegten Basis-Berechtigungen und ersetzt dabei die organisationsweite Zustimmung — bereits erteilte Konnektor-Berechtigungen wie User.Read, Mail.Read, Sites.Read.All oder Files.Read.All verschwinden danach. Nutzt Ihr die Entra-Gruppensynchronisation, kann Erneut autorisieren unter Einstellungen → Zugang → Entra ID-Synchronisierung in MeinGPT die Zustimmung ebenfalls zurücksetzen. Erteile die Admin-Freigabe stattdessen wie unter Administratoreinwilligung beschrieben, mit dem Häkchen bei „Im Namen Ihrer Organisation zustimmen". Wurde der Button schon gedrückt, wiederhole diesen Schritt für jeden genutzten Microsoft-Konnektor.
Berechtigungen, die Du als Admin im Entra Admin Center oder in den Konnektor-Einstellungen eines gemeinsam genutzten Assistenten setzt, verbinden nicht automatisch die Microsoft-Konten Deiner Kolleginnen und Kollegen. Jede betroffene Person muss den SharePoint-Konnektor einmalig selbst über OAuth autorisieren (siehe „Einrichtung" oben) — ohne diesen Schritt zeigt der Assistent für sie keine SharePoint-Ergebnisse, unabhängig davon, welche Berechtigungen Du als Admin bereits erteilt hast.
Selbst nach erfolgreicher eigener Autorisierung sieht jede Person nur die SharePoint-Sites, auf die ihr eigenes Microsoft-365-Konto Zugriff hat („Standardmäßig kann der SharePoint-Connector auf alle SharePoint-Sites zugreifen, auf die der angemeldete Nutzer selbst Zugriff hat" – siehe „Zugriff auf bestimmte SharePoint-Sites beschränken" oben). Admin-Berechtigungen in Entra ersetzen keine fehlende Site- oder Bibliotheksberechtigung der einzelnen Person in SharePoint selbst.
Prüfe bei „funktioniert für mich, aber nicht für Kolleg:innen"-Meldungen in dieser Reihenfolge: (1) Hat die betroffene Person den SharePoint-Konnektor unter Verbindungen bereits selbst verbunden? (2) Hat ihr Microsoft-Konto in SharePoint selbst Zugriff auf die betreffende Site/Bibliothek? (3) Ist im genutzten Assistenten unter „Restrict to Sites“ eine Einschränkung gesetzt, die die Site der betroffenen Person ausschließt? (4) Hat die eigene SharePoint-Verbindung dieser Person unter Verbindungen selbst eine „Restrict to Sites“-Einschränkung, die die Site ausschließt? Diese persönliche Einschränkung bleibt immer die Obergrenze, auch wenn die Einschränkung im Assistenten leer ist (siehe „Zugriff auf bestimmte SharePoint-Sites beschränken“ oben).