Nutzungslimits im Workspace konfigurieren, Nutzungsstufen bearbeiten und Upgrade-Anfragen verwalten
Mit Nutzungsstufen legst Du persönliche Limits für fünf Nutzungskategorien fest. Laufende oder gleichzeitig gestartete Bot-Aufnahmen können das Meeting-Limit überschreiten.
Es gibt sechs Nutzungsstufen: „Sehr niedrig“, „Niedrig“, „Mittel“, „Hoch“, „Sehr hoch“ und „Unbegrenzt“. In der Nutzungsgruppe „Unbegrenzt“ sind keine persönlichen Limits gesetzt. Tarif und Organisationsguthaben gelten weiterhin.
Auch Hintergrundaktionen zählen dazu: Suche in Dokumenten und das Einlesen einer Website während einer Chat- oder Assistenten-Antwort, das Einlesen/Indexieren von Dokumenten in einen Datenpool sowie das Erzeugen von Text-Embeddings
Nutzung der MeinGPT API, einschließlich des Outlook-Add-ins. Das Add-in meldet sich mit einem persönlichen API-Schlüssel an und zählt deshalb zur API-Nutzung, nicht zur Textgenerierung - unabhängig vom gewählten Modell. Ist das Limit dieser Kategorie 0,00 €, funktioniert das Add-in für Mitglieder dieser Stufe nicht.
Anderes
Manuelle Audio-/Video-Uploads, Browser-Aufnahmen und deren Zusammenfassungen
Bot-Aufnahmen, einschließlich Transkription und Standardzusammenfassung
Setzt Du das Limit einer Kategorie auf 0,00 €, ist diese Kategorie für die betroffene Nutzungsstufe vollständig gesperrt. Bereits der erste Versuch in dieser Kategorie (z. B. der erste Bildgenerierungs-Versuch) löst „Nutzungslimit erreicht" aus — unabhängig davon, ob vorher überhaupt etwas in dieser Kategorie genutzt wurde.
Das Meeting-Limit gilt pro Person und Kalendermonat. Ein leeres Feld bedeutet kein persönliches Limit, 0,00 € verhindert neue Bot-Beitritte. Bestehende Nutzungsstufen haben zunächst kein Meeting-Limit. Du kannst es unter Bearbeiten festlegen und die Änderung bestätigen.
Die Kosten werden dem internen Organisator zugeordnet, wenn dessen Konto aktiv und Mitglied des Workspaces ist. Andernfalls zählen sie zur Person, die den Bot eingeplant hat. Auch wenn mehrere Personen denselben Bot einladen, wird das Meeting nur einmal berechnet.
Alle Bot-Kosten gehen vom gemeinsamen Workspace-Guthaben ab. Das persönliche Limit stellt kein zusätzliches Guthaben bereit. Vor dem Beitritt wird geprüft, ob das Limit bereits erreicht ist; eine bereits laufende Aufnahme wird nicht gestoppt. Deshalb können laufende oder gleichzeitig gestartete Aufnahmen das Limit überschreiten.
Nutzungslimits werden automatisch zu Beginn jedes Kalendermonats zurückgesetzt (UTC-Mitternacht am 1.). Die gesamte auf die Nutzungsstufe angerechnete Nutzung – über alle fünf Kategorien hinweg – wird dabei auf null gesetzt.
Hinweis
Wenn Deine Nutzungsanzeige eingeblendet ist, siehst Du den genauen Reset-Zeitpunkt unter Einstellungen > Profil.
Öffne Einstellungen → Nutzungslimits. Die Übersicht zeigt die Nutzungsstufen, zugeordnete Mitglieder und deren Budgets.
Limits bearbeiten
Klicke auf Bearbeiten. Lege für jede konfigurierbare Nutzungsstufe die fünf Kategorien in Euro fest. In der Kategorie Meetings kannst Du das Feld für unbegrenzte Nutzung leer lassen.
Gesamtbudget prüfen
Sobald eine Kategorie unbegrenzt ist, wird auch die Summe pro Nutzer als unbegrenzt angezeigt. Ein endliches Gesamtbudget ergibt sich nur, wenn alle Kategorien begrenzt sind.
Änderung bestätigen
Speichere und bestätige die Änderung. Sie gilt für alle Mitglieder der jeweiligen Nutzungsstufe.
Unter Einstellungen → Nutzungslimits kannst Du Nutzung ohne persönliche Limits anzeigen einschalten. Bestätige die Änderung im Dialog. Sie gilt für die gesamte Organisation und ist standardmäßig ausgeschaltet.
Wenn alle fünf persönlichen Limits eines Mitglieds ungesetzt sind, bleibt dessen Nutzungsanzeige in Seitenleiste und Profil zunächst verborgen. Auch Kosten durch Meeting-Bots blenden sie nicht automatisch ein. Erst wenn Du die Einstellung einschaltest, erscheint die Übersicht. Sobald mindestens ein persönliches Limit gesetzt ist, erscheint die Übersicht unabhängig von dieser Einstellung. Auch 0,00 € zählt als gesetztes Limit.
Bei All-inclusive bleibt die persönliche Nutzungsanzeige immer verborgen. Die Einstellung wird für diese Tarife nicht angeboten.
Die Einstellung ändert nur die Anzeige. Abrechnung, geltende Limits und Organisationsberichte bleiben unverändert.
Admins werden in der Seitenleiste über offene Upgrade-Anfragen informiert:
Im unteren Bereich der Seite Einstellungen > Nutzungslimits können Admins Upgrade-Anfragen von Nutzern annehmen oder ablehnen:
Unter „Sammelaktionen“ kannst Du alle ausstehenden Anfragen gleichzeitig annehmen oder ablehnen. Der Klick auf den jeweiligen Button löst die Aktion sofort aus — es gibt keinen Bestätigungsdialog und keine Abtipp-Phrase.
Hinweis
Nutzer werden über angenommene und abgelehnte Upgrade-Anfragen per E-Mail informiert.
Die Historie der bereits vergangenen Anfragen kann unter Vergangene eingesehen werden.
Statt jede Anfrage manuell zu prüfen, können Admins oben auf der Seite Einstellungen > Nutzungslimits „Auto-Upgrade" aktivieren. Ist die Option eingeschaltet, werden Upgrade-Anfragen automatisch genehmigt — sofort, ohne dass ein Admin eingreifen muss —, solange die angefragte Stufe auf oder unter der bei „Automatisch genehmigen bis" eingestellten Stufe liegt. Anfragen für eine höhere Stufe landen weiterhin in der oben beschriebenen manuellen Warteschlange.
Hinweis
Das ist der schnellste Weg für Nutzer, sich selbst zu entsperren: Bei aktiviertem Auto-Upgrade und einer ausreichend hohen Obergrenze kann ein Nutzer, der sein Limit erreicht, die nächste Stufe anfragen und sofort weiterarbeiten — ganz ohne Admin-Umweg.
Seitenleiste und Profil zeigen dieselbe kompakte Nutzungsübersicht. Bei All-inclusive erscheint sie nicht. In anderen Tarifen ist sie sichtbar, wenn mindestens ein persönliches Limit gesetzt ist oder ein Admin die Anzeige ohne persönliche Limits eingeschaltet hat.
Unter Nutzung hat jede Kategorie mit einem persönlichen Limit über 0 € einen farbigen Balkenabschnitt. Die Breite entspricht dem Limit, die Füllung dem verbrauchten Anteil. Ein überschrittenes Limit füllt nicht die Abschnitte anderer Kategorien auf. Ein Limit von 0 € hat keinen Balkenabschnitt und löst kein Warnsymbol aus. In der Detailtabelle ist die Kategorie ausgegraut und mit einem Schloss neben ihrem Namen markiert. Ein Hinweis am Schloss erklärt die Sperre. Bereits entstandener Verbrauch bleibt sichtbar.
Fahre mit der Maus über Nutzung oder klicke darauf, um Nutzung dieser Periode zu öffnen. Mit der Tastatur kannst Du die Anzeige fokussieren und mit Enter öffnen. Die Tabelle zeigt Text, Bilder, API, Sonstiges und Meeting-Bots mit Verbrauch und Limit nebeneinander.
Kategorien ohne persönliches Limit stehen nur in dieser Tabelle. Ihr Verbrauch wird in Euro angezeigt, ihr Limit als „—“. Sie fließen weder in den Balken noch in die Prozentzahl ein. Sind alle Limits ungesetzt und hat ein Admin die Anzeige eingeschaltet, bleibt nur der Eintrag Nutzung zum Öffnen der Details. Es erscheint dann weder ein Balken noch eine Prozentzahl.
Für Limits über 0 € wird das Warnsymbol neben der Prozentzahl gelb, sobald eine Kategorie mindestens 90 % ihres Limits erreicht, und rot beim Erreichen des Limits. In der Tabelle werden die betroffene Kategorie und ihr Verbrauch entsprechend eingefärbt. Auch ein aufgebrauchtes Organisationsguthaben kann ein Warnsymbol auslösen. Tarif und Organisationsguthaben gelten weiterhin.
Navigiere in den Einstellungen zum Bereich Profil.
Schritt 2
Wenn die Nutzungsanzeige eingeblendet ist, siehst Du hier Deine Nutzungsstufe, die kompakte Übersicht und den nächsten Reset-Zeitpunkt. Öffne Nutzung, um Verbrauch und persönliche Limits aller fünf Kategorien zu sehen.
Schritt 3
Hier kannst Du ein Upgrade in die nächsthöhere Nutzungsgruppe anfragen, sofern Du noch nicht in der Stufe „Unbegrenzt“ bist.
Die Nutzer erhalten beim Erreichen von 50 %, 75 % und 95 % des Limits eine Warnung. In der Meldung erscheint ein Button, um ein Upgrade auf die nächsthöhere Stufe anzufragen:
Beim Erreichen des Textlimits wird ebenfalls eine Warnung angezeigt. Du kannst dann nur noch mit einem kostenlosen Modell chatten: