Verstehe das Credits-System von MeinGPT — was Credits sind, wie sie verbraucht werden und wo Du Deinen Verbrauch siehst
Das Credits-System von MeinGPT ermöglicht eine faire und transparente Abrechnung der KI-Nutzung. Ob und wie viele Credits verbraucht werden, hängt vom Plan, vom gewählten Modell, der Länge der Konversation und den genutzten Funktionen ab.
Credits sind die Verbrauchs-Währung innerhalb von MeinGPT:
1 Credit = 0,01 € (1 Cent)
Prepaid-System — Credits werden im Voraus gekauft und auf Workspace-Ebene verwaltet
Workspace-weit nutzbar — Mitglieder, Teams, Assistenten, Workflows greifen auf dasselbe Guthaben zu
Verwaltet werden Credits von Workspace-Admins. Als Nutzer siehst Du Deinen anteiligen Verbrauch und ggf. Dein persönliches Nutzungslimit — Du kaufst aber in der Regel keine Credits selbst.
Modellwahl — Premium- und Reasoning-Modelle (Claude Opus, GPT-5.4 Pro, o3) verbrauchen pro Token deutlich mehr als günstige Modelle (GPT-5 Nano, Gemini 2.5 Flash). Die Pro-Token-Preise findest Du in der Modell-Übersicht für Admins.
Eingabe- und Ausgabe-Länge — gemessen in Tokens. Lange Konversationen mit ausführlichen Antworten verbrauchen mehr als kurze Fragen.
Feature-Nutzung — Bildgenerierung, Übersetzung, Audiotranskription und Workflow-Schritte haben ihre eigenen Preise.
Geplante Aufgaben laufen immer über das Guthaben des Workspace, unabhängig vom Vertrag: Die Modellaufrufe einer geplanten Aufgabe werden wie ein Chat pro Token zum Preis des gewählten Modells berechnet, aber auch dann abgezogen, wenn Dein Vertrag die normale Chat-Nutzung einschließt. Eine feste Gebühr pro Lauf gibt es nicht; Aufgaben mit dem kostenlosen Modell GPT-5 Nano verbrauchen keine Credits. Ist das Guthaben aufgebraucht, pausiert die Aufgabe, bis ein Admin Guthaben aufgeladen und sie wieder eingeschaltet hat.
Werkzeugaufrufe (Tool-Calls) verursachen keine eigene Pauschalgebühr - ihre Ein- und Ausgaben zählen als normale Tokens der jeweiligen Chat-Antwort und werden über das normale Modell-Budget abgerechnet.
Ein normaler Chat kostet wenige Cent. Bildgenerierung, hochauflösende Modelle und komplexe Workflows treiben den Verbrauch deutlich nach oben.
Als Nutzer findest Du Deinen Verbrauch an diesen Stellen:
In der Seitenleiste — kleines Diagramm mit Deinem persönlichen Nutzungslimit (sofern ein Admin Dir eine Nutzungsstufe zugewiesen hat). Maus drüber zeigt Details.
In Deinem Profil — unter Einstellungen → Profil siehst Du das genutzte Budget, die Summe Deiner Limits und die Verteilung auf Kategorien (Textgenerierung, Bildgenerierung, API-Nutzung, sonstige Features und Meetings). Ohne persönliches Limit bleibt die Verbrauchsanzeige sichtbar, sobald in diesem Monat Kosten für Bot-Meetings angefallen sind. Ohne solche Kosten siehst Du den Hinweis „Nutzung ist unbegrenzt“.
Im Chat selbst — wird eine einzelne Nachricht (ab ca. 10 Credits) oder der gesamte Chat (ab ca. 50 Credits) ungewöhnlich teuer, erscheint über dem Eingabefeld ein Hinweis mit einer Kostenschätzung für die nächste Nachricht und einem Link „Zu einem günstigeren Modell wechseln?".
Hinweis
Wie sich die fünf Kategorien unterscheiden: Jede Anfrage zählt zu genau einer Kategorie – abhängig davon, über welchen Zugang sie läuft, nicht davon, welches Modell oder welche Art von Inhalt erzeugt wird. Chat, Workflows und Assistenten zählen zu Textgenerierung – auch wenn Du sie ausschließlich zur Texterstellung nutzt. Rufst Du dieselbe Funktionalität stattdessen über die MeinGPT API auf (z. B. über ein eigenes Skript oder eine Integration), zählt der Verbrauch zu API-Nutzung – unabhängig davon, dass inhaltlich ebenfalls Text erzeugt wird. Für eine einzelne Anfrage schließen sich die beiden Kategorien aus: Sie wird nie doppelt abgezogen. Die vollständige Zuordnung aller fünf Kategorien findest Du unter Nutzungslimits.
Zwei der oben genannten Stellen – der Chat-Warnhinweis und die tägliche Kostenübersicht – zeigen dabei nur Schätzungen, keine abschließende Abrechnung:
Achtung
Der Chat-Warnhinweis ist eine Vorschau, keine Ausgabenübersicht: Er schätzt, was Deine nächste Nachricht anhand der aktuellen Kontextfenster-Größe kosten würde - er summiert nicht die Credits, die im bisherigen Verlauf des Chats bereits verbraucht wurden. Ist automatische Chat-Zusammenfassung für Deinen Workspace aktiviert, schrumpft das Kontextfenster nach einer Zusammenfassung wieder - der Hinweis kann dann verschwinden oder gar nicht erst erscheinen, obwohl der Chat insgesamt schon deutlich mehr als 50 Credits gekostet hat. Eine Übersicht der tatsächlich verbrauchten Credits pro einzelnem Chat bietet die Plattform aktuell nicht; Deinen Gesamtverbrauch siehst Du unter Einstellungen → Profil (persönlich) bzw. als Admin unter Abrechnung verwalten (Workspace-weit, nach Monat).
Die Kostenübersicht pro Tag (unter Einstellungen → Nutzung & Abrechnung, Diagramm „Verbrauch im Zeitverlauf“, sichtbar für Workspace-Admins) zeigt den Verbrauch pro Modell in Euro – ausschließlich für Nutzung, die Deinem Guthaben belastet wurde. Nutzung, die durch ein Inklusivkontingent oder eine Fair-Use-Regelung abgedeckt ist, erscheint dort nicht. Eine Monatssumme dieser Inklusiv-Nutzung liefert der Nutzungsexport: Im Blatt Monatsübersicht enthält die Spalte Credits Used auch diese Nutzung, die Spalte Charged to Balance € nur die Nutzung, die Deinem Guthaben belastet wurde. Die Differenz (100 Credits = 1 €) ist ein indikativer Wert, keine Rechnung. Eine Aufschlüsselung nach Modell, Nutzer oder Tag gibt es dafür nicht. Die Spaltennamen in der Excel- bzw. CSV-Datei sind englisch.
Wenn Du an Dein Limit stößt, bekommst Du bei 50 %, 75 %, 95 % und 100 % eine Warnung. Bei 100 % werden andere Modelle für Dich deaktiviert, Du kannst aber weiterhin unser kostenloses Modell (GPT-5 Nano) manuell auswählen und damit weiterarbeiten — Du wirst nicht komplett gesperrt. Über den Warn-Dialog kannst Du ein Upgrade in die nächsthöhere Nutzungsstufe anfragen. Dieser Fallback gilt nur für die Kategorie Textgenerierung — Bildgenerierung, API-Nutzung und die Kategorie „Anderes" für Übersetzung und manuell gestartete Transkriptionen haben kein Fallback-Modell und werden bei Erreichen des Limits vollständig blockiert.
Der Nutzungsexport besteht aus vier Blättern, die Du frei kombinierst. Jedes beantwortet eine andere Frage:
Verteilungsübersicht zeigt den abgerechneten Verbrauch aufgeschlüsselt nach Nutzer, Monat und Modell. Das ist die Sicht für die interne Kostenstellen-Umlage.
Monatsübersicht zeigt eine Zeile pro Monat mit Salden und Monatssummen. Die Spalte Credits Used enthält den gesamten KI-Verbrauch des Monats, auch Nutzung über ein Inklusivkontingent oder eine Fair-Use-Regelung. Charged to Balance € zeigt nur den Teil davon, der Deinem Guthaben belastet wurde.
Matrix Nutzer × Modell zeigt eine Pivot-Tabelle mit einer Zeile pro Nutzer und einer Spalte pro genutztem Modell, Beträge in Euro, für einen schnellen Controlling-Überblick.
Buchungen zeigt alle Guthabenbewegungen, die kein KI-Verbrauch sind: Aufladungen, Startguthaben und manuelle Korrekturen.
Verteilungsübersicht und Matrix Nutzer × Modell enthalten ausschließlich KI-Verbrauch, der Deinem Guthaben belastet wurde. Die Summe im Blatt Verteilungsübersicht ist deshalb bewusst nicht die Veränderung Deines Guthabens. Nicht enthalten sind zum einen Nutzung, die über ein Inklusivkontingent oder ein kostenfreies Modell lief und deshalb nie abgerechnet wurde, zum anderen alle Buchungen ohne KI-Verbrauch.
Wenn Du nachvollziehen willst, warum sich Dein Guthaben in einem Zeitraum um einen bestimmten Betrag verändert hat, exportiere Verteilungsübersicht und Buchungen gemeinsam — erst beide Blätter zusammen ergeben das vollständige Bild. Bleibt danach eine Differenz offen, wende Dich an den Support: wir gleichen den Zeitraum transaktionsgenau ab.
Ein paar Tipps, die in der Praxis am meisten ausmachen:
Modellwahl anpassen — für einfache Aufgaben günstige Modelle nutzen, Premium-Modelle nur dort, wo Du sie wirklich brauchst. Faktor 10–30 zwischen günstigsten und teuersten Modellen.
Konversationen schlank halten — wenn das Thema wechselt, ein neues Chat starten statt im langen Verlauf weiterzumachen. Lange Verläufe werden in jedem neuen Turn als Eingabe mitgeschickt.
Workflows und Assistenten für wiederkehrende Aufgaben nutzen — sie reduzieren manuelle Eingaben und nutzen oft günstigere Modelle für Teilschritte.
Bildgenerierung mit Bedacht — hochauflösende Bilder (GPT Image 1) kosten ab 0,30 € pro Bild, schnelle Modelle (FLUX.2 Klein) ab 0,018 €.
Kann ich Credits zurückgeben?
Bereits gekaufte Credits können nicht zurückgegeben werden. Sprich bei besonderen Fällen unseren Support an.
Werden mir Credits berechnet, wenn eine Nachricht fehlschlägt oder abbricht?
Bei einer einzelnen Anfrage, die fehlschlägt, bevor überhaupt eine Ausgabe entsteht, werden keine Credits berechnet. Bei umfangreicheren Anfragen, die in mehreren Schritten ablaufen – zum Beispiel beim Prüfen eines angehängten Dokuments –, werden bereits abgeschlossene Schritte berechnet, auch wenn ein späterer Schritt fehlschlägt oder die Anfrage insgesamt nicht fertig wird. Das ist keine Doppelberechnung, sondern spiegelt bereits erfolgte Verarbeitung wider.
Was kosten Meeting-Bot-Aufnahmen?
Bot-Aufnahmen kosten 0,80 € pro tatsächlicher Audiostunde. Sechs Minuten kosten 8 Credits beziehungsweise 0,08 €. Aufnahme, Transkription und Standardzusammenfassung sind enthalten. Die Buchung erscheint in der eigenen Kategorie Meetings und belastet das gemeinsame Workspace-Guthaben, auch bei All-Inclusive. Das persönliche Meeting-Limit begrenzt die Nutzung, stellt aber kein zusätzliches Guthaben bereit.
Was passiert, wenn eine Meeting-Transkription fehlschlägt oder unvollständig ist?
Bei Bot-Aufnahmen wird ohne nutzbares Transkript nichts berechnet. Bei einer teilweise gelieferten Aufnahme zählt nur die gelieferte Audiodauer. Für manuell hochgeladene Audio- und Videodateien sowie Browser-Aufnahmen gelten weiterhin die Transkriptionsregeln: Vollständig fehlgeschlagene Transkriptionen werden nicht berechnet; liefert der Dienst ein Ergebnis, zählt die gemeldete Audiodauer. Bei einem fehlerhaften Ergebnis kannst Du Dich mit Meeting-Name und Datum an den Support wenden.
Was passiert beim persönlichen Meeting-Limit?
Ist das Limit erreicht, starten keine weiteren Bots für diese Person. Eine bereits laufende Aufnahme wird nicht gestoppt. Laufende oder gleichzeitig gestartete Aufnahmen können das Limit daher noch überschreiten. Ein abgelehntes Meeting muss nach der Freigabe erneut eingeplant werden.
Was passiert, wenn das Workspace-Guthaben auf 0 fällt oder negativ wird?
Kostenpflichtige Modelle sind dann für alle Mitglieder gesperrt, bis Dein Admin neue Credits auflädt — ein negativer Kontostand wird dabei genauso behandelt wie ein Kontostand von genau 0,00 €, es gibt keine weiche Grenze dazwischen. Du kannst in dieser Zeit weiterhin manuell unser kostenloses Modell (GPT-5 Nano) auswählen und damit arbeiten; alle anderen Modelle liefern die Fehlermeldung „Workspace hat keine Credits mehr". Damit das nicht passiert, kann der Admin Automatisches Aufladen einrichten — das gilt allerdings nur für bezahlte Pläne. In einem Trial-Workspace bleibt Auto-Topup pausiert, selbst wenn es konfiguriert ist; hier hilft nur ein manueller Kartenkauf oder das Upgrade auf einen bezahlten Plan. Beachte dabei: Das kostenlose Modell akzeptiert als Dateianhang im Chat nur PDFs und Bilder (JPEG, PNG, GIF, WEBP) – Word-, Excel- oder PowerPoint-Dateien sowie reine Textdateien kannst Du damit nicht hochladen. Ein Upload-Versuch mit einem solchen Format schlägt dann mit der Fehlermeldung „Dateityp nicht unterstützt" fehl.
Buddy ist davon ebenfalls betroffen: Anders als im Hauptchat kannst Du als einzelnes Mitglied in Buddy nicht selbst auf ein kostenloses Modell umschalten – Buddy-Anfragen schlagen in dieser Zeit fehl. Ein Workspace-Admin kann jedoch unter Einstellungen → Buddy → Buddy-Modell ein festes Modell für den gesamten Workspace hinterlegen, zum Beispiel GPT-5 Nano, damit Buddy auch bei leerem Guthaben nutzbar bleibt.
Was passiert, wenn nur mein persönliches Limit erreicht ist?
Andere Modelle werden für Dich deaktiviert, Du kannst aber weiterhin unser kostenloses Modell manuell auswählen und damit weiterarbeiten — die Antworten sind dann etwas weniger leistungsfähig. Über den Warn-Dialog kannst Du ein Upgrade in die nächsthöhere Stufe anfragen. Für Bildgenerierung, API-Nutzung, „Anderes" und „Meetings“ gibt es kein Fallback-Modell: Ist das Limit dieser Kategorie erreicht, sind weitere Anfragen in genau dieser Kategorie bis zum nächsten Abrechnungszeitraum oder einem Tier-Upgrade blockiert.
Wie genau ist die Prognose?
Die Verbrauchsprognose basiert auf Deinem historischen Nutzungsverhalten und ist ein Richtwert — keine Garantie.