Beta-Funktion: Aufgaben, die von selbst laufen: nach Zeitplan, per Webhook oder per E-Mail. Einrichten, Auslöser, Ergebnisse, Benachrichtigungen und Grenzen.
Mit Geplanten Aufgaben arbeitet ein Assistent (oder ein Modell) von selbst, ohne dass Du einen Chat öffnest. Eine Aufgabe startet nach Zeitplan, wenn ein anderes System eine Webhook-URL aufruft oder wenn eine E-Mail an eine Aufgaben-Adresse eintrifft. Du findest sie in der Seitenleiste unter Geplant.
Hinweis
Geplante Aufgaben sind aktuell eine Beta-Funktion. Der Eintrag Geplant in der Seitenleiste trägt deshalb das Label Beta. Der Support schaltet die Funktion pro Workspace frei. Fehlt der Eintrag Geplant in Deiner Seitenleiste, ist die Funktion für Deinen Workspace noch nicht aktiv. Wende Dich dann an den Support.
Klicke auf der Seite Geplant auf Aufgabe erstellen. Alternativ öffnest Du im Assistenten-Editor die Karte Geplante Aufgaben und klickst auf Aufgabe hinzufügen. Das Recht Automationen erstellen haben standardmäßig alle Mitglieder. Admins können es einschränken, siehe Berechtigungen.
Feld
Bedeutung
Name
Bis zu 120 Zeichen.
Was soll sie auslösen?
Zeitplan, Webhook oder E-Mail. Den Auslöser kannst Du nach dem Erstellen nicht mehr ändern. Lösche die Aufgabe und lege eine neue an, wenn Du ihn wechseln willst.
Anweisungen
Was die Aufgabe bei jedem Lauf tun soll, bis zu 20.000 Zeichen. Der Platzhalter {{now}} wird durch die aktuelle Uhrzeit ersetzt.
Assistent oder Modell
Entweder ein Assistent, dessen Prompt, Tools und Wissen die Aufgabe nutzt, oder ein Modell mit den Tools, die Du im Auswahlmenü einschaltest. Für einen Assistenten brauchst Du Bearbeitungsrechte. Erlaubt Dein Workspace nur Assistenten, musst Du einen wählen.
Zeitzone, Rhythmus, Uhrzeit
Nur beim Auslöser Zeitplan.
Erlaubte Absender
Nur beim Auslöser E-Mail, siehe unten.
Eine neue Aufgabe ist sofort aktiv. Sie läuft mit Deinem Konto: Sie nutzt Deine Verbindungen und Deine Modell-Freigaben.
Wähle einen der Rhythmen Täglich, Jeden Montag bis Freitag, Wöchentlich am (ein Wochentag) oder Monatlich am (ein Tag im Monat), dazu eine Uhrzeit und die Zeitzone. Mit Benutzerdefiniert … legst Du fest:
Wöchentlich an mehreren Wochentagen, zum Beispiel Montag und Donnerstag.
Monatlich an einem Tag von 1 bis 28, am letzten Tag des Monats oder an einem Wochentag wie dem letzten Freitag.
In der Oberfläche legst Du pro Aufgabe eine Uhrzeit fest, der Zeitplan startet die Aufgabe also höchstens einmal pro Tag. Davon ausgenommen ist Jetzt ausführen, das Du jederzeit zusätzlich nutzen kannst. Die Karte zeigt die nächste Ausführung, zum Beispiel „heute um 08:00“. Nach einem Ausfall holt die Aufgabe einen verpassten Termin einmal nach, nicht jeden einzelnen. Eine Aufgabe überschneidet sich nie mit sich selbst: Läuft die vorige Ausführung noch, wartet die nächste.
Die Aufgabe bekommt eine eigene Webhook-URL mit einem geheimen Token. Ein anderes System startet sie mit einem POST-Request und einem JSON-Body. Die Antwort 202 mit einer runId bestätigt, dass der Lauf eingereiht ist. Der Inhalt des Requests erreicht das Modell als eigene Nachricht und gilt als empfangene Daten, nicht als Anweisung. Mit dem Header Idempotency-Key erkennst Du doppelte Aufrufe: Ein zweiter Aufruf mit demselben Schlüssel liefert dieselbe runId.
Die URL ist das Geheimnis: Wer sie kennt, kann die Aufgabe starten. Mit Adresse erneuern erzeugst Du im Bearbeiten-Dialog eine neue URL. Die alte funktioniert dann nicht mehr. Trage die neue überall ein, wo die alte hinterlegt war.
Die Aufgabe bekommt eine eigene E-Mail-Adresse auf der Domain @agents.meingpt.com. Jede Mail an diese Adresse startet einen Lauf, auch als BCC oder als weitergeleitete Mail. Absender, Betreff und Text erreichen das Modell als eigene Nachricht und gelten als empfangene Daten, nicht als Anweisung. Den Text kürzt MeinGPT bei 64 KB und markiert das mit [truncated]. Bis zu 10 Anhänge mit zusammen 20 MB werden mitgegeben. Größere oder nicht abrufbare Dateien nennt MeinGPT dem Modell, statt den Lauf abzubrechen. Mit Adresse erneuern erzeugst Du eine neue Adresse, die alte funktioniert dann nicht mehr.
Wer eine Mail schicken darf, legst Du im Feld Erlaubte Absender fest:
Alle aus dem Workspace (Standard): Es lösen nur Absender aus, deren E-Mail-Adresse zu einem Mitglied Deines Workspaces gehört.
Bestimmte Adressen: Es lösen nur die Adressen aus, die Du im Eingabefeld einträgst, mit Komma getrennt (zum Beispiel anna@firma.de, buchhaltung@firma.de).
Geprüft wird die Absenderadresse (From) der eingehenden Mail. SPF und DKIM werden nicht geprüft.
Achtung
Automatisch weitergeleitete Mails: Leitet eine Regel Deines Mailservers Nachrichten von Dritten weiter, bleibt in der Regel der ursprüngliche Autor im From-Feld. Ist dieser kein Workspace-Mitglied und nicht eingetragen, wird die Mail ohne Fehlermeldung verworfen und startet keinen Lauf, auch wenn Dein Mailserver die Zustellung als erfolgreich meldet. Stelle das Feld in diesem Fall auf Bestimmte Adressen um und trage die ursprünglichen Absender ein.
Enthält eine weitergeleitete Mail einen Block wie „Weitergeleitete Nachricht" oder „Forwarded message", zeigt die Aufgabe dem Modell den ursprünglichen Autor als Absender. Die Absender-Prüfung gilt trotzdem dem tatsächlichen Absender der Mail.
Jeder Lauf legt einen eigenen, ausgeblendeten Chat an. Öffne die Aufgabe, um den Verlauf zu sehen. Ein Lauf hat einen dieser Zustände:
Wartet …: Der Lauf ist eingereiht.
Läuft …: Der Lauf arbeitet gerade.
Erfolgreich: Der Lauf ist fertig und hat Erfolg gemeldet.
Fehlgeschlagen: Der Lauf ist abgebrochen oder hat einen Fehler gemeldet.
Nichts zu tun: Das Modell hat gemeldet, dass keine Aktion nötig war.
Ohne Bericht: Das Modell hat keinen Abschlussbericht geliefert, das Ergebnis ist nicht bestätigt. Das zählt nicht als Fehlschlag.
Ein Klick auf einen Lauf öffnet den Chat des Laufs. Bei fehlgeschlagenen Läufen und für andere Bearbeiter öffnet sich der Dialog Ergebnis des Durchlaufs mit Zusammenfassung oder Fehler und den Dateien, die der Lauf erzeugt hat. Mit Ältere Läufe laden siehst Du frühere Läufe.
Den Text eingegangener E-Mails löscht MeinGPT nach 30 Tagen aus den Lauf-Daten. Absender und Betreff bleiben erhalten.
Glocke: Jeder beendete Lauf erzeugt einen Eintrag mit Aufgabe, Zustand und Zusammenfassung.
E-Mail-Benachrichtigung: Beim Bearbeiten einer Aufgabe legst Du fest, wann eine E-Mail mit dem Ergebnis an bis zu 20 Empfänger geht: Nie (Standard), Nach jedem Lauf, Nur bei Ergebnis (nur bei Erfolg, nicht bei „Nichts zu tun") oder Nur bei Fehlern. Dateien bis zusammen 15 MB hängen an der Mail. Größere Dateien kommen als Link, der 7 Tage gültig ist.
Auf der Karte und der Detailseite findest Du diese Aktionen:
Jetzt ausführen startet einen Testlauf, auch bei pausierter oder ausgeschalteter Aufgabe. So prüfst Du eine Korrektur, bevor Du die Aufgabe wieder einschaltest. Bei E-Mail und Webhook weiß das Modell, dass nichts empfangen wurde.
Pausieren und Aktivieren schalten die Aufgabe aus und ein.
Bearbeiten öffnet den Dialog. Maximale Läufe pro Stunde und E-Mail-Benachrichtigung stellst Du erst hier ein.
Löschen entfernt die Aufgabe. Bereits erzeugte Chats bleiben erhalten. Löschst Du einen Assistenten, verschwinden auch seine Aufgaben.
Die Seite Geplant bietet eine Suche nach Name oder Assistent und einen Statusfilter (Alle, Aktiv, Pausiert, Ausgeschaltet). Pausierte Aufgaben stehen immer oben.
Ein Lauf endet nach 9 Minuten und nutzt höchstens 20 Tool-Schritte. Fehlgeschlagene Läufe werden nicht automatisch wiederholt.
Von einer Aufgabe läuft immer nur ein Lauf gleichzeitig.
Pro Aufgabe sind standardmäßig 60 Läufe pro Stunde erlaubt, gezählt über alle Auslöser inklusive Jetzt ausführen. Bei E-Mail und Webhook änderst Du den Wert im Bearbeiten-Dialog (1 bis 1000).
Ein einzelner E-Mail-Absender kann dieselbe Aufgabe höchstens 25-mal pro Stunde auslösen.
Geplante Aufgaben verbrauchen Guthaben des Workspace, siehe Credits. MeinGPT pausiert eine Aufgabe automatisch, wenn
5 Läufe in Folge fehlschlagen oder
das Guthaben des Workspace aufgebraucht ist.
Pausierte Aufgaben erkennst Du am gelben Punkt an Geplant in der Seitenleiste, am Hinweis auf der Seite und am Status Pausiert. Bereits nach einem Fehlschlag warnt die Detailseite. Du erhältst außerdem in der Regel eine E-Mail. Ist der Ersteller nicht mehr aktiv, gehen die E-Mails an die Admins des Workspaces. Behebe die Ursache und schalte die Aufgabe mit Aktivieren wieder ein. Bei aufgebrauchtem Guthaben muss zuerst ein Admin aufladen.
Mails und Aufrufe, die eine Aufgabe nicht starten, melden oft keinen Fehler zurück. Prüfe diese Punkte:
E-Mail startet keinen Lauf: Ist der Absender erlaubt? Bei weitergeleiteten Mails ist das meist die Ursache, siehe oben. Ist die Aufgabe aktiv und nicht pausiert? Ist das Stundenlimit oder das Limit von 25 Mails pro Absender erreicht? Beides führt zum stillen Verwerfen. Die Mail kommt nicht zurück, und im Verlauf der Aufgabe erscheint kein Eintrag.
Webhook antwortet mit 404: Die URL ist unbekannt, die Aufgabe ist pausiert oder ausgeschaltet, oder die Funktion ist für den Workspace nicht aktiv. 429 heißt, das Stundenlimit ist erreicht.
Lauf zeigt „Ohne Bericht": Das Modell hat kein Ergebnis bestätigt. Öffne den Chat des Laufs und prüfe, was passiert ist.