01KI unter Kontrolle bringen — statt Schatten-KI
Statt privater KI-Accounts erhält die gesamte Belegschaft einen zentralen, DSGVO-konformen Zugang zu mehreren führenden Modellen — mit Single Sign-on, Rollen und Rechten und ohne dass Eingaben zum Training verwendet werden. So landet sensibles Konstruktions-, Angebots- und Auftragswissen nicht in unkontrollierten Privatkonten, sondern in einer geprüften Umgebung, deren Zugriffe protokolliert und regelmäßig überprüft werden. Das ist für die meisten produzierenden Unternehmen der eigentliche Einstieg: erst die vorhandene KI-Nutzung ordnen, dann darauf die Fach-Assistenten aufsetzen. Details zum Betrieb in der Lösung „DSGVO-konforme KI“.
02Vertriebsinnendienst & Angebote beschleunigen
Ein Sales-Assistant unterstützt den Vertriebsinnendienst dabei, Produkte und Klassifikationen im umfangreichen Katalog schneller zu finden und Angebote aus Produktinformationen zügiger zu erstellen. Statt lange in ERP und CRM zu suchen, erhält das Backoffice belegte Antworten aus dem eigenen Produktwissen. Der Weltmarktführer für exakte Temperierung, LAUDA, hat einen solchen Sales-Assistant gebaut, der den Vertriebsinnendienst im Backoffice unterstützt — Produkte finden, klassifizieren und schneller Angebote für Kunden erstellen. Vertiefend dazu die Lösung „KI im Vertrieb“. Die fachliche Prüfung des Angebots bleibt beim Vertrieb.
03Qualitätssicherung & Prüfprotokolle
In der Qualitätssicherung fallen große Mengen an Prüf- und Testdokumenten an. Ein Assistent erfasst, strukturiert und bereitet diese Protokolle vor, extrahiert Messwerte und markiert Auffälligkeiten — die QS-Fachkraft bewertet und gibt frei. Bei LAUDA übernimmt ein Test-Prüf-Protokoll-Assistent, auf den das Unternehmen besonders stolz ist, einen Teil der Qualitätssicherung für über 1.000 Dokumente im Jahr. So wird wiederkehrende Dokumentationsarbeit beschleunigt, ohne die fachliche Verantwortung abzugeben; die abschließende Bewertung und Freigabe bleibt bei der Qualitätssicherung.
04Technisches Wissen durchsuchbar machen (RAG)
Konstruktions-, Prüf- und Serviceunterlagen, Normen und Handbücher liegen oft verteilt in ERP, PLM, DMS und Dateiablagen. Über Connector (MCP) und API angebunden, beantwortet ein Assistent Fragen mit Quellenverweis direkt aus diesen erlaubten Quellen — neue und erfahrene Mitarbeitende finden schneller die richtige Vorgehensweise, gerade wenn erfahrene Fachkräfte in den Ruhestand gehen. Der Zugriff folgt den vergebenen Berechtigungen nach dem Least-Privilege-Prinzip und ist protokolliert, sodass sensible Konstruktions- und IP-Daten nur Befugten zugänglich sind.
05Auftrags- und Order-Prozess automatisieren
Vom eingehenden Lead über die Qualifizierung bis zum Angebot lässt sich der Auftragsprozess weitgehend automatisieren: Der Assistent prüft, ob ein Bestands- oder Neukunde vorliegt, und erstellt anhand der Produktinformationen ein Angebot. LAUDA baut genau diesen Order-Prozess — von einem ankommenden Lead, der qualifiziert wird, bis zum Angebot aus den Produktdaten, weitgehend automatisiert. Verbindliche Freigaben bleiben beim Vertrieb. Für die Verkettung mehrerer Schritte über Systeme hinweg siehe „KI-Workflow-Automatisierung“.
06Backoffice & wiederkehrende Abläufe entlasten
Neben den Kernprozessen binden Assistenten das Backoffice ein: Beleg- und Rechnungsvorbereitung, Übersetzungen für internationale Standorte, Meeting-Protokolle mit Aufgaben und Recherche mit Quellen. Diese Bausteine laufen in derselben DSGVO-konformen Umgebung, statt als Wildwuchs aus Einzeltools mit je eigenem Datenschutzstatus zu entstehen. Für die kaufmännischen Abläufe siehe „KI in der Buchhaltung“, für verkettete Prozesse „KI-Workflow-Automatisierung“.